Beleuchtungsintegration: Häufig gestellte Fragen

Redundanz
Auf dem Weg zu stärker vernetzten Gebäuden werden zwischen den verschiedenen Gebäudesystemen immer mehr Informationen ausgetauscht. Zum Beispiel müssen Systeme wie HLK, Sicherheit und Beleuchtung den Belegungsstatus eines Raums oder Bereichs kennen. Mit der gemeinsamen Nutzung der Informationen, die ein einziger Sensor liefert, lässt sich verhindern, dass mehrere Sensoren an der Decke des Raums ein und dieselbe Funktion ausführen. Warum mit zwei Lenkrädern fahren, wenn ein einziges ausreicht?

Koordinierung
Unabhängig von dem jeweiligen Produkt, dem Service und dem Gebäude erfordert die Schaffung eines reibungslosen Erlebnisses eine sorgfältige Koordinierung verschiedener Systeme und Technologien, wodurch gewährleistet wird, dass die Aufgaben zuverlässig und effizient ausgeführt werden. Dies gilt vor allem für die Beleuchtungssteuerung: Von der Anpassung der Beleuchtungsstärke in Innenräumen an unterschiedliche Aktivitäten und Tageszeiten bis hin zum Aufdimmen der Beleuchtung des Gates eines Flughafens bei der Ankunft eines Flugzeugs – die Integration der Beleuchtungssteuerung ist für ein präzises, koordiniertes Gebäudesystem von entscheidender Bedeutung.

Zugänglichkeit von Daten
Der Zugriff auf die richtigen Daten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort ermöglicht es allen Beteiligten, bessere Entscheidungen zu treffen. Durch die Integration Ihrer Beleuchtungssteuerung in die Systeme auf der Gebäudeebene (insbesondere in GLT-Systeme), in lokale Systeme (z. B. audiovisuelle Systeme) und in cloudbasierte digitale Dienste verbessern Sie die Zugänglichkeit wichtiger Daten für Beteiligte wie Mieter, Facility Management und Immobilieneigentümer. Da Gebäude mit der Zeit immer komplexer werden, werden Integrationen immer wichtiger, um die Daten sinnvoll zu nutzen und Erkenntnisse für einen optimalen Betrieb zu gewinnen.

Besser wäre es zu fragen:
„Mit welchen Systemen kann die Beleuchtung nicht integriert werden?“
In der Praxis hängt der Umfang der Integration von den Anforderungen der Endnutzer, d. h. der Facility Manager, Nachhaltigkeitsmanager, Eigentümer und Mieter, ab.
Als Experten für Beleuchtungssteuerung mit einer Reihe flexibler Lösungen haben wir Beleuchtungssysteme in eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen integriert:
GLT
HLK
Jalousien
Audiovisuelles
Unterhaltungs-
beleuchtung
Notbeleuchtung

Intelligente Gebäude sind auf dem Vormarsch
Das Aufkommen von „Smart Building Specifications“ in einer Vielzahl von neuen Anforderungen an die Gebäudesysteme resultiert. Neben den traditionellen Funktionen der Energieeinsparung und der Bereitstellung von Erkenntnissen wird von den Gebäudesystemen nun erwartet, dass sie die Wartungsprozesse rationalisieren, die Raumnutzung verbessern und das Wohlbefinden und die Produktivität der Menschen im Gebäude unterstützen.
Mehrwert für alle
Im Vergleich zu den herkömmlichen Zwecken der Integration spielen die Bedürfnisse der Gebäudenutzer und der Wartungsteams bei der Integration von Systemen in einem intelligenten Gebäude jetzt eine viel größere Rolle. Von den Gebäudesystemen wird heute erwartet, dass sie einer Vielzahl von Interessengruppen zugute kommen und gleichzeitig benutzerfreundlich, informativ und vernetzt sind.
So sind Beleuchtungssteuerungssysteme neuerdings in der Lage, personalisierte Beleuchtungskonfigurationen für Mieter, wertvolle Informationen für Facility Manager und benutzerfreundliche Schnittstellen für Lichtplaner zu bieten – und das alles bei gleichzeitiger Kommunikation mit diversen anderen Gebäudesystemen.
Diese neuen Spezifikationen erfordern, dass Beleuchtungs- und andere Gebäudesysteme und -dienste eine Vielzahl von Daten austauschen, die weit über das hinausgehen, was für solche herkömmlichen Zwecke wie Energieeinsparungen benötigt wird.

Beleuchtungsintegration und intelligente Gebäude in der Praxis
Fallstudie:
Trust Tower World Trade Centre, Dubai
Integration: Jalousiesteuerung, Sonnenverfolgung, benutzerdefinierte GUI (für das Tower-Management)
Methode: HelvarNET IP-Protokoll
Produkt: 490 Jalousiesteuerung, 920 Router, Tridium Niagara IP-Treiber
Mit insgesamt 60.000 DALI-Punkten und 36.000 DALI-Leuchten ist der WTC Trust Tower ein Beweis für die Flexibilität und Skalierbarkeit von DALI-Lichtsteuerungen.
Fallstudie:
Botton Champalimaud Zentrum, Portugal
Integration: GLT
Methode: BACnet IP-Protokoll
Produkt: 435 BACnet Gateway
Durch den Einsatz von Helvars DALI-basierten Beleuchtungssteuerungen verfügt dieses Weltklasse-Forschungszentrum nun über ein vollständig anpassbares Beleuchtungssystem, das dazu beiträgt, das Wohlbefinden von Patienten und Personal zu maximieren.
Fallstudie:
James McCune Smith Learning Hub, Schottland
Integration: Digitaler Zwilling, Audiovisuelles
Methode: Cloud API, HelvarNET IP-Protokoll
Produkt: HCG Cloud Gateway, 910/950 Router
Der James McCune Hub ist mit einem intelligenten und zugänglichen Helvar-Beleuchtungssystem ausgestattet, das für einen vielseitigen Lernraum und eine hervorragende Studentenerfahrung sorgt.
Fallstudie:
Ravelin Sports Centre, Vereinigtes Königreich
Integration: HLK (über GLT)
Methode: BACnet IP-Protokoll
Produkt: 435 BACnet Gateway
Das Ravelin Sports Centre wurde als eines der nachhaltigsten Sportzentren Großbritanniens konzipiert und erhielt von der BREEAM UK, der weltweit führenden Nachhaltigkeitsbewertung für Gebäude, die Bewertung „Outstanding“.
Fallstudie:
Harmony of the Seas, Marine
Integration: Benutzerdefinierte GUI (für das Brückenkontrollsystem der Außenbeleuchtung), Unterhaltungsbeleuchtung, audiovisuelle Medien
Methode: HelvarNET IP-Protokoll, DMX-Protokoll
Product: Tridium Niagara IP-Treiber, 920 Router
Die Harmony of the Seas ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt und verfügt über ein hochintegriertes Helvar-Beleuchtungssystem, das dazu beiträgt, ein perfektes Ambiente für eine Fülle von unterschiedlichen Situationen zu schaffen.
Fallstudie:
Zorlu Center, Türkei
Integration: GLT, Außenfassadenbeleuchtung
Methode: HelvarNET IP-Protokoll zu BACnet IP, DMX-Protokoll
Produkt: Tridium Niagara IP-Treiber, 920 Router
Das Zorlu Center ist Istanbuls erstes und einziges Projekt mit gemischter Nutzung. Mit seinem ehrgeizigen Konzept, seiner Größe und seiner Vielfalt stellt es eine beeindruckende Bereicherung für eine der ältesten und lebendigsten Städte der Welt dar.







